Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) – B2C

IT-Schulungen · Coachings · Digitale Inhalte

computer-ABC | IT-Beratung & Schulungen
Toni Ginsel · Welzheimer Straße 25 · 73655 Plüderhausen
E-Mail: kontakt@computer-abc.info · www.computer-abc.info
Version 2.2 · Stand 2026

§ 1 Geltungsbereich

  1. Diese AGB gelten für Verträge zwischen computer-ABC und Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB.
  2. Abweichende Bedingungen gelten nur bei ausdrücklicher Zustimmung in Textform.

§ 2 Vertragsschluss

  1. Darstellungen auf der Website stellen kein verbindliches Angebot dar.
  2. Der Vertrag kommt durch Buchungsbestätigung oder ausdrückliche Annahme zustande.

§ 3 Leistungsarten

Schulungen, Coachings und Beratungen sind Dienstleistungen. Ein bestimmter Erfolg wird nicht geschuldet.
  1. Digitale Inhalte (z.B. Aufzeichnungen, Unterlagen, Templates) werden in der vereinbarten Form bereitgestellt.
  2. Technische Änderungen oder Funktionsanpassungen durch Drittanbieter (z.B. Microsoft) liegen außerhalb des Einflussbereichs von computer-ABC.

§ 4 Vertragslaufzeit und Kündigung

  1. Einzelbuchungen enden automatisch mit vollständiger Leistungserbringung.
  2. Laufende Verträge können mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende gekündigt werden, sofern nichts anderes vereinbart ist.
  3. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 5 Stornierung von Terminen

  1. Vereinbarte Termine sind verbindlich.
  2. Eine kostenfreie Stornierung ist bis 7 Kalendertage vor dem Termin möglich.
  3. Bei Stornierung zwischen dem 7. und 3. Kalendertag vor dem Termin werden 50 % des Honorars fällig.
  4. Bei Stornierung weniger als 3 Kalendertage vor dem Termin werden 80 % des Honorars fällig.
  5. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
  6. computer-ABC bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.

§ 6 Vergütung

  1. Alle Preise verstehen sich inklusive gesetzlicher Umsatzsteuer.
  2. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen fällig.

§ 7 Nutzungsrechte und geistiges Eigentum

  1. Sämtliche Inhalte, Konzepte, Schulungsunterlagen, Templates, Skripte und Methoden sind urheberrechtlich geschützt.
  2. Es wird ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur ausschließlich privaten Nutzung eingeräumt.
  3. Weitergabe, Veröffentlichung, Upload auf Plattformen oder gewerbliche Nutzung sind unzulässig.
  4. Eine Nutzung zum Training oder zur Weiterentwicklung von KI-Systemen ist untersagt.
  5. Bearbeitungen sind nur für private Zwecke zulässig.

§ 8 Aufzeichnungen

  1. Aufzeichnungen von Schulungen oder Beratungen sind ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung unzulässig.
  2. Genehmigte Aufzeichnungen dürfen ausschließlich privat genutzt werden.
  3. Die maximale Nutzungsdauer beträgt 6 Monate.
  4. Nach Ablauf der Lizenzdauer sind sämtliche Kopien vollständig zu löschen.

§ 9 Digitale Inhalte – Verbraucherrechte

  1. Es gelten die Vorschriften der §§ 327 ff. BGB.
  2. Bei Mängeln digitaler Inhalte stehen dem Verbraucher die gesetzlichen Rechte zu.
  3. Eine Verpflichtung zur Bereitstellung von Updates besteht nur, soweit dies vertraglich vereinbart wurde oder gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist.

§ 10 Haftung

  1. Es gelten die gesetzlichen Haftungsvorschriften.
  2. Unbeschränkte Haftung bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
  3. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
  4. Keine Haftung für technische Störungen außerhalb des Einflussbereichs von computer-ABC.

§ 11 Widerrufsrecht

  1. Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
  2. Bei Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn die Leistung vollständig erbracht wurde und der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat.
  3. Bei digitalen Inhalten erlischt das Widerrufsrecht gemäß § 356 Abs. 5 BGB, wenn der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Ausführung begonnen wird und seine Kenntnis vom Verlust bestätigt.

§ 12 Schlussbestimmungen

  1. Es gilt deutsches Recht unter Beachtung zwingender Verbraucherschutzvorschriften.
  2. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.